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Weihnachten - Fest des Hasses!

Weichnachtsmann Es ist an der Zeit mit dem oft benutzten Klischee aufzuräumen, daß Weihnachten das Fest der Liebe sei. In Wirklichkeit gibt es nichts verlogeneres als das Fest kurz vor Jahresende - abgefahrn versucht einmal den Irrglauben einer ganzen Religion aufzuzeigen:
 
Was lieben wir denn am Weihnachsfest?
a) Das Beisammensein mit dem Partner, den Freunden und der Familie
b) Das gegenseitige Beschenken, insbesondere das Leuchten in den Augen der Kinder
c) Das ganze Drumherum, wie Essen, Weihnachtsbaum, Weihnachtsdeko usw...
d) Ganz materielle Hintergedanken

 
a) In der Theorie ist es ja auch wirklich schön, seine Lieben um sich zu scharen, um es sich gemeinsam gut gehen zu lassen, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Wer seinen Liebsten bei sich hat, hat endlich mal etwas Zeit, über die Beziehung nachzudenken. Folge: Es gehen zu keiner Zeit mehr Beziehungen zu Bruch, wie an Weihnachten. Denjenigen, denen gar kein Liebster gegeben ist bleibt auch sehr viel Zeit, drüber nachzudenken -> Es gibt nirgendwann mehr Selbstmorde als an Weihnachten. Bleiben noch die Freunde, die entweder unpassende Geschenke mitgebracht haben, sich auf unsere Kosten den Bauch vollschlagen, die besoffen so furchtbar ordinär sind und die auch niemals die Andeutungen erkennen, daß man nun gern allein wäre. Lieben wir sie in diesem Moment?
 
b) Man frage eine Mutter von drei Kindern, ob sie Spaß am Weihnachtseinkauf hat! Man Frage einen Ehemann, ob er ein wirklich gutes Geschenk für seine Frau hat und ob nicht ein billigeres mit mehr Fantasie besser gewesen wäre! Man Frage irgendwen, der noch am heiligen Morgen unterwegs ist, ob er denn nicht schon länger wisse, daß Weihnachten in diesem Jahr Ende Dezember ist! Die Antworten dürften irgendwo zwischen "hab jetzt keine Zeit" und einer saftigen Ohrfeige liegen. Na wenigstens sind die Kids von heute noch leicht zufrieden zu stellen. Etwas Schokolade, ein par selbstgestrickte Socken... von wegen: Barbie-Haus DM 300, Pokemon-Spiel inklusive neuer Spielkonsole DM 400, Markenjeans DM 150 und sehr preisgünstig dazu noch die Gewissheit, daß das Spielzeug nach kurzer Zeit entweder kaputt oder uninteressant und die Hose entweder bald zu klein oder einfach "out" ist. Soviel also zum christlichen Grundsatz, daß Geben seeliger denn Nehmen sei. Ach ja - das beschenkt werden hab ich ganz vergessen. Die erfüllten Wünsche sind ja okay, auch wenn man lieber manch anderen Wunsch auch noch erfüllt bekommen hätte, aber der Rest... der wird in einer super stressigen Umtausch-Aktion mit Zuzahlung gegen das Richtige getauscht.
 
c) Hierzu nur folgendes: Mögen sie wirklich Lebkuchen, Zimtsterne oder Dresdner Stollen? Wenn ja, dann ist ihnen der Stress mit ihrer Figur nach Weihnachten gewiss. Stresst sie dann wenigstens der Weihnachtsbaumkauf, das Geschmücke, die endlos vielen abgefallenen Nadeln und die Entsorgung? Nein? Plastik-Weihnachtsbaum-Liebhaber! Die Dekoratoren, Verkäufer mit Weihnachtsmützen und Müllmänner lassen wir an dieser Stelle besser auch nicht zu Wort kommen.
 
d) Oh geil - das Weihnachtsgeld ist auf dem Konto. Doch bleibt am Ende wirklich etwas davon? (glaubt man Punkt b) nein! Ist ja auch nicht schlimm, schließlich hat man ja tolle Geschenke bekommen (wieder Punkt b bemühen) :-(( Also ist wieder mal der Handel der glückliche? Schaut man an die Börse, dann... schauen Aktionäre besser wieder weg.
 
Doch bevor Sie jetzt ihre Familie ausladen und die Geschenke noch schnell zurückgeben, verraten wir ihnen doch besser einen Weg, um Weihnachen zu geniessen:


 
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Autor:
Lord Chaos
am: 18.12.00
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