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Furtwanger Wissenschaftler planten einen Ausfall. Was in einem Gemeinschaftsprojekt der Furtwanger Wirtschaft begann, endete in einem Disaster. Der Traum von einer Seefahrernation im Schwarzwald ist ausgeträumt.
 
Eine ganze Stadt trauert - es war doch alles so gut geplant, aber irgendwie schien eine höhere Macht nicht zu wollen, daß die Wäldler ihre Bäume verlassen. Aber der Reihe nach:
Ein alter weiser Mann verirrte sich 1997 in unsere Lieblingsstadt. Er erzählte von sonderbaren weiten Landen jenseits der Berge. Ihm wollte zuerst keiner glauben, aber weil keiner ihn kannte musste er wohl von irgendwoher gekommen sein, also glaubte man ihm doch. Kein Furtwängler hatte seine Heimat je verlassen, doch der Alte hatte einen Prospekt von der BOOT '98 in der Tasche aus dem ersichtlich wurde, daß man mit Schiffen wohl in die ganze Welt reisen konnte. Nach minutenlanger Planung stand der Entschluss fest - Furtwangen baut eine Flotte und segelt um die Welt.
So weit so gut - man machte sich also auf und baute einen Renntrimaran mit dem schönen Namen "Relationship" und stattete ihn mit der neuesten Technik (wenn auch ohne Digitaluhr) aus. Daß nach Fertigstellung kein Platz mehr für eine Crew blieb, war nicht weiter schlimm, da ja eh kein Furtwängler segeln, geschweige denn navigieren konnte. Wie es der Zufall so wollte war sogar eine Fernsteuerung an Bord und der große Tag des Stapellaufs stand bevor:
Autsch - die Breg war einfach zu seicht, und anderes Wasser gab es nur in Flaschen, und für ein Buddelschiff war die MS Relationship einfach zu groß.
Die RelationshipTraurig fand man sich mit seinem Schicksal ab und erfand Ausreden wie: "Ein unbemanntes Schiff ist in internationalen Gewässern Treibgut" oder "Das Boot verstößt gegen internationales Seerecht". In einer Nacht und Nebel Aktion (s. Photo rechts) versuchten die Planer das ganze Projekt zu vertuschen und ließen sich den Kahn einfach klauen. Von der geplanten Invasion der Faröer Inseln nahm man somit auch Abstand.
War halt doch ne Schnapsidee!
 
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by Gero Wenderholm - © Neues Projekt: abgefahrn Satire Blog