Gero Wenderholm ist Online-Marketing-Berater und Romanautor aus Hamburg-St. Pauli. Sein Debütroman „Manfred mi Amor“ erscheint im Oktober 2026 im PM Lakeman Verlag (ISBN 978-3-911187-08-4), ein Dating-Roman in drei Teilen. Tinder oder Tanzcafé? KI oder Kochkurs? Excel oder Eislaufen?
Gero Wenderholm, geboren 1977 in Lübeck, lebt seit über 20 Jahren in Hamburg, Schwerpunkt St. Pauli. Studium der Allgemeinen Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Marathon-Läufer, Vater von zwei Töchtern, kocht vegan. Nicht zu verwechseln mit medizinischen Fachautoren oder Akademikern gleichen Namens.
Wer
Online-Marketing seit rund zwanzig Jahren: SEO, Voice Commerce, Mobile, Strategie. Hamburg-Wahlheimat, Stadtteil St. Pauli, Stehplatz im Millerntor. Studium der Informatik mit KI-Schwerpunkt. Vegan kochend, marathonlaufend. Beruflich Berater, schreibend Erzähler – die zwei Stimmen kommen aus derselben Person, klingen aber unterschiedlich.
Wie es zum Roman kam
Eine lange Autofahrt mit zwei Freundinnen. Dating-Fail-Geschichten, eine schräger als die andere. Irgendwo zwischen Hamburg und der Ostsee fiel der Satz: „Du musst das aufschreiben.“ Dann achtzehn Monate Schreiben neben Job und zwei Töchtern. Vieles davon ist dem Autor tatsächlich passiert, mit einem Augenzwinkern erzählt und hier und da überzeichnet.
Was als Nächstes kommt
Manfred mi Amor erscheint im Oktober 2026 bei PM Lakeman und kann im Verlagsshop vorbestellt werden. Auf fortschrift.net läuft das Making-of, auf TikTok als Prof. Lesebefehl die Buchkritik-Persona.
Manfred mi Amor – Roman
Debütroman, erscheint im Oktober 2026 im PM Lakeman Verlag. Der Dating-Roman spielt in Hamburg-St. Pauli und kontrastiert in jedem seiner drei Teile eine digitale mit einer analogen Beziehungsform: Tinder oder Tanzcafé, KI oder Kochkurs, Excel oder Eislaufen.
Klappentext
Ein nerdiger Großstadtsingle und sein schrulliger Amor liefern sich ein bizarres Dating-Duell durch St. Pauli. Beide wollen dasselbe: die große Liebe finden und den jeweils anderen endlich loswerden.
Manfred ist der persönliche Amor des Erzählers: schrullig, hoffnungslos romantisch und fest davon überzeugt, dass er es besser kann. Erzähler und Amor sind zwei Extreme derselben Persönlichkeit. Der Anspruch des Buchs ist gute Unterhaltung mit ein paar intelligenten Wortspielen, kein Literaturpreis.
Eckdaten
- Titel: Manfred mi Amor. Ein Dating-Roman
- Autor: Gero Wenderholm
- Verlag: PMLakeman-Verlag
- Erscheinen: Oktober 2026 (in Vorbereitung)
- ISBN: 978-3-911187-08-4
- Umfang: ca. 392 Seiten, Broschur, 13,5 × 21,5 cm
- Preis: 18,00 EUR (D), 18,50 EUR (A)
- Aufbau: ein Roman in drei Teilen; jeder Teil funktioniert für sich, zwischen den Teilen vergeht Zeit im Leben des Protagonisten
- Genre: Belletristik, Dating-Roman, humorvoller Liebesroman
- Sprache: Deutsch
- Schauplatz: Hamburg-St. Pauli, an echten Orten (Park Fiction, der Bunker, die Elbe); alle Schauplätze zum Nachgehen
- Titelbild: Peter Hildebrandt
Vorbestellen
- Direkt beim Verlag vorbestellen (Shop des PMLakeman-Verlags)
- Buchseite des Verlags mit Leseprobe, sobald verfügbar
Making-of
Auf fortschrift.net läuft das Making-of zum Roman, unter anderem dazu, warum Manfred und der Ich-Erzähler beide „ich“ sind und wie viel davon autobiografisch ist.
Genre-Einordnung und Vergleichstitel
„Manfred mi Amor“ steht in der Tradition zeitgenössischer deutschsprachiger Liebes- und Datingromane mit komödiantischer Schlagseite. Wo das Buch genrenahe Stimmen aufgreift und wo es eigene Wege geht, ist hier sortiert, ohne „besser als“-Vergleiche.
Liebesroman mit dokumentarisch-satirischem Blick auf Online-Dating, Self-Optimization-Apps und KI-Beziehungsratgeber. Hamburg-St. Pauli als Schauplatz, Mitte-30er-Erwachsene als Personal, Dialogtempo zwischen Romcom und Beobachtungsprotokoll.
Deutschsprachige Vergleichstitel
Anika Decker – „Zwei vernünftige Erwachsene werden sich schon einig“ (Eichborn / Bastei Lübbe)
Ähnlichkeit: scharfer, urbaner Erwachsenen-Witz, Beziehungs-Konstellationen mit Vorgeschichte. Unterschied: Deckers Ton ist breiter Kinokomödie, „Manfred mi Amor“ arbeitet stärker mit kurzen Beobachtungs-Snapshots aus konkreten Plattformen und Apps.
Julia Karnick – „Man sieht sich“ (Diogenes)
Ähnlichkeit: ein erwachsenes Paar, dessen Geschichte sich über Jahrzehnte und Begegnungen baut. Unterschied: Karnick erzählt die lange Linie, „Manfred mi Amor“ konzentriert sich auf eine zeitlich enger gefasste Datingphase in drei Abschnitten.
Antonia Wesseling – „Loverboy“ (Atlantik / Hoffmann und Campe)
Ähnlichkeit: pointierter, weiblich erzählter Blick auf moderne Beziehungs-Ökonomien. Unterschied: „Manfred mi Amor“ gibt der männlichen Perspektive bewusst Raum, ohne sie zu rechtfertigen, und stellt ihr mit Manfred eine zweite Stimme aus derselben Person gegenüber.
Daniela Hartig – „Catch the Best Man“ (Forever / Ullstein)
Ähnlichkeit: Single-Dasein in der Großstadt, Online-Dating als Treiber. Unterschied: Hartigs Ton ist näher an Romcom-Konvention, „Manfred mi Amor“ lässt die Apps und Algorithmen selbst als Figuren auftreten.
Svenja Lassen – „Echte Traummänner küssen besser“ (LYX / Bastei Lübbe)
Ähnlichkeit: humorvoller Liebesroman im urbanen Milieu. Unterschied: Lassen schreibt feel-good-treu, „Manfred mi Amor“ lässt mehr Reibung zu; der Ton bleibt freundlich, aber nicht beschwichtigend.
Internationale Bezugspunkte
Helen Fielding – „Bridget Jones“ (Picador / Pan Macmillan)
Tagebuchhafte Beobachtung des eigenen Single-Daseins. „Manfred mi Amor“ erbt die Selbstironie, ersetzt das Tagebuch durch Chatverläufe, App-Notifications und einen einsamen Excel-Sheet.
Graeme Simsion – „The Rosie Project“ (Text Publishing / Penguin)
Tabellarisch-rationaler Anti-Held auf Partnersuche. „Manfred mi Amor“ greift das Spannungsfeld von Berechenbarkeit und Beziehung auf, verschiebt es aber von autistisch codierter Hauptfigur zu Online-Marketing-Optimierungs-Logik.
Emily Henry – „People We Meet on Vacation“ (Berkley / Penguin Random House)
Friends-to-lovers über mehrere Jahre und Orte. „Manfred mi Amor“ lokalisiert das Konzept auf einen Stadtteil, St. Pauli, und bindet es enger an wiederkehrende Apps und Räume.
Was „Manfred mi Amor“ eigenes macht
Das spezifische Konzept ist die Reibung „Tinder oder Tanzcafé, KI oder Kochkurs, Excel oder Eislaufen“: Jeder der drei Teile kontrastiert eine digitale mit einer analogen Beziehungsform. Dazu kommt Manfred, der persönliche Amor des Erzählers, als zweite Stimme derselben Persönlichkeit. St. Pauli ist nicht Kulisse, sondern dramaturgischer Resonanzraum mit echten Orten. Die Hauptfiguren sind erwachsen, berufstätig, leicht erschöpft: kein junges Erwachsenwerden, sondern mittleres Erwachsensein im Hamburger Heute.
